Geschichte & Geschichten

Die Geschichte der Seifenblase, der Murmel, des Gartenzwergs, des Muffs und der Kehrwoche. Mehr übers Blutspenden und Wäschewachen. Geschichte mal anders.
Auf welche Seite fallen vergiftete Ameisen? Schoelnasts Da­ten­bank des nutzlosen Wissens liefert täglich ein über­flüs­si­ges Wis­sensschnipsel zum Schmunzeln.

Eine äußerst muffige Geschichte von Kürschnern mit Muf­fen­sau­sen, einem muff­li­gen Papst und einem prominenten Mode­muffel.

Der Gartenzwerg gilt als „typisch deutsch“ und ist weltweit be­liebt. Aus­gerech­net in Deutsch­land wurde der Zipfel­mützen­trä­ger mehr­mals ver­boten.

Galionsfiguren waren die Seele ihres Schiffes, behielten den Kurs im Auge, be­schützten das Schiff und schüchterten Feinde ein. Ihr Verlust brachte Unglück.

Samstags kehren Schwaben den Dreck vor ihrer Tür weg, selbst wenn es Kröten hagelt. Warum? Weil man eine 500 Jahre alte Gewohnheit nicht einfach wegfegt.

Im Turnier maßen sich Ritter im Schaukampf und warben um die Gunst ihrer Her­zens­dame. Im 15. Jh. verkam der edle Wettstreit zur effektheischenden Prügelei.

Michelangelos „David“ gilt als die bekannteste Skulptur der Welt. Dass der schöne Jüngling auch ein politisches Statement war, ist weniger bekannt.

Es gibt zu viele Steuern in Deutschland? Mag sein, aber immer­hin sind Jungfrauen und Spatzen, Bärte und Über­schwem­mun­gen steuerfrei. Das war schon anders.

Eine blutige Geschichte: Bis in die Neuzeit waren Blut­trans­fu­sio­nen für Spender und Empfänger eine gefährliche und oft­mals tödliche Angelegenheit.

Über die Herkunft und die Bedeutung der deutschen National­farben wird häufig spekuliert. Seit 1832 stehen sie für Freiheit und Einheit.

Warum Wäsche waschen viel mit Rücksichtnahme zu tun hat, was die Weiberfasnet mit dem Waschen zu tun hat und wie das Bullauge in die Waschmaschine kam.

Steinreiche Mönche, selbständiger Klosterstaat und königliche Irrenanstalt: Das ehemalige Benediktinerkloster Zwiefalten hat eine bewegte Geschichte.

Schillernd schön schweben Seifenblasen schwerelos gen Him­mel. Die ver­gäng­li­chen Kugeln wurden schon mehrmals er­fun­den, be­vor sie 1944 erfunden wur­den.

Weinbergschnecken aus dem Lautertal galten bis ins 19. Jahr­hun­dert europaweit als Delikatesse. Besonders in Klöstern war die „Schwäbische Auster“ begehrt.

Heiße Tage sind ein guter Grund, sich die Kugel zu geben – eisge­kühlt und im Waffel­hörn­chen. Schon Alexan­der der Große und Nero waren eis­kalte Genießer.

Seit fünftausend Jahren begeistert die Murmel Kinder und Kai­ser. Ein deutscher Glas­augen­hersteller ebnete ihr den Weg zum Massenprodukt.


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