Vögel

Störche lieben ihr Eigenheim, Wacholderdrosseln "bescheißen" ihre Feinde und Streifengänse brauchen Frostschutz im Blut. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.
Wacholderdrosseln brüten gerne in Kolonien, haben einen „un­be­deu­ten­den Gesang“ und bescheißen Nesträuber.

Ein giftiger Dickkopf, ein federleichter Winzling und eine my­tho­lo­gische Jägerin sind nur einige Rekordhalter unter den Vögeln.

Der Adler steht für Stärke, Mut und ewiges Leben. Völker auf der ganzen Welt setzten ihn mit Göttern gleich und wählten ihn zum Wappentier.

Die Hochseeinsel Helgoland ist das einzige deutsche Brut­ge­biet des Basstölpels. Im Frühsommer sind die roten Klip­pen vol­ler Seevögel.

Wer auf dem Land wohnt, braucht keinen Wecker. Rot­kehlchen, Spatz und Star ver­raten, wann die Sonne aufgeht und der Tag beginnt.

Der Uhu sieht hervorragend und fliegt nahezu lautlos. Der „Jäger der Nacht“ galt als Verbündeter des Teufels, Vogel der Weisheit und Futterkonkurrent.

Nach zwanzig Jahren Ehe lässt ein Storchen-Holodri seine Part­nerin sitzen. Noch erstaunlicher: Für seine neue Liebe lässt er so­gar sein Nest zurück.

Früher wurde der Spatz als Landplage verfolgt und sogar ein Kopf­geld auf ihn aus­ge­setzt. Heute pfeift er vielerorts längst nicht mehr von den Dächern.

Der Rote Milan ist einer der elegantesten Greifvögel Mit­tel­eu­ro­pas. Mehr als sechzig Prozent der weltweiten Popu­la­tion le­ben in Deutschland.

Luftakrobaten und Segelflieger - Vögel in ihrem Element

Schlechter Ruf, lausiges Image: Geier sind nicht unbedingt Sym­pathie­träger. In Deutsch­land wurden sie ver­folgt und aus­gerot­tet. Jetzt kommen sie wieder.

Bartgeier fressen Knochen, schminken sich ihr Brust­gefieder rot und werfen ge­le­gent­­lich mit Schildkröten. Seit 1986 sind sie wie­der in den Alpen unterwegs.

Gänsegeier sind fantastische Segelflieger und faule Hunde. Wenn sie wol­len, flie­gen sie 600 Kilo­meter am Tag. Wenn sie können, fahren sie lieber Auto.


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