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Sachen gibt's ... Der Libellius-Blog

"Mitunter flitzt das flauschige Kaninchen Fassungslosigkeit so ra­sant um die Kurve, dass der Windhund Sprache verdutzt in der Start­box sitzen bleibt", schreibt David Mitchell in "Der Wolkenat­las". Dem kann ich nichts hinzufügen, was mich nicht davon ab­hält, dem doch ein paar eigene Worte hinzuzufügen.

Ich habe viel gesehen, viel erlebt, viel gehört und viel gelesen. Oft denke ich, dass mich nichts mehr überraschen kann. Bei­na­he jeden Tag stelle ich fest, dass das ein Irrtum ist (den ich den­noch hartnäckig glaube). Denn die Welt steckt voller Wunder.

Egal, ob es sich um Kurioses aus der Natur oder Befremdliches aus der Wirtschaft han­delt, um brillante Denkfehler oder schieflagige Logik, um Alltagsbegegnungen oder be­son­de­re Momente: Immer wieder stolpere ich über Dinge, die mich verblüfft staunen las­sen, und zu denen mir im ersten Moment nichts Originelleres einfällt als:

Sachen gibt's!

Tödliche Entscheidungen. Oder: Nein, ich lebe nicht normal

Heute ist Welt-Diabetes-Tag. Heute soll die Krankheit im Mittel­punkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.

In meiner Welt ist täglich Diabetes-Tag. Seit beinahe zwanzig Jah­ren spritze ich Insulin. Die Krankheit be­gleitet mich ...

Früher war alles besser! Oder: St. Martin vs. Halloween

Plündern heute kleine Hexen, grüne Kobolde und anderes gräusliches Getier in Hüfthöhe die häusliche Süßigkeitenbox zu Halloween, so waren das zu Zeiten des Autors dieser Zeilen (also etwas früher als früher) von Mama hübsch herausgeputzte ...

Die Pute. Oder: Ein Navi namens Gudrun

Wir haben ein neues Navi: Gudrun (in Gedenken an eine sehr kommu­ni­ka­tive, leider verstorbene Trut­hen­ne, die zeitlebens sämtliche Tätig­keiten und Vorgänge auf ihrem Heimathof zu kom­mentieren pflegte).

Gudrun, das Navi, ...

Auch das Flachland hat Höhen und Tiefen

Ich mag mein Fahrrad. Wir haben viel miteinander erlebt, und ich möchte es um nichts in der Welt gegen ein an­deres tauschen.

Kürzlich bin ich damit an den Boden­see geradelt. Drei Tage, 280 km und rund 1800 Höhenmeter. Gefühlt ...

Das E-Bike. Oder: Die Erde ist eine Scheibe.

Radfahren ist gesund, macht mehr oder weniger (Ge­gen­wind geht gar nicht!) Spaß und ist ein Sport den - den Paartherapeuten freut es - Männlein und Weiblein ge­mein­sam machen können.

So weit die Theorie. In der Praxis ...

Lüge oder Wahrheit? Oder: Die Erbse

Was geschah eigentlich mit der Erbse aus „Die Prin­zessin auf der Erbse“? Zugegeben, die Frage ist nicht von hochgradiger, aktueller Brisanz oder epochaler Trag­weite. Dennoch: Der Prinz und die Prinzessin lebten glück­lich bis an ihr Ende, ...

WWG oder: Menschliche Klangwunder im gemeinen deutschen Büro

Es gibt wunderbare Geräusche. Die Stille auf einem ein­samen Berggipfel zum Beispiel. Das Rauschen der Blät­ter im Wald. Das Zwitschern der Vögel am Morgen.

Bevor jetzt jemand mit nervenden Touristen in der Berg­station, der ...

Zum Glück. Oder: Fordert mich heraus!

Na los.
Fordert mich heraus!

Keiner?

Ach, kommt schon!
Einer von euch wird sich doch wohl trauen.
Seid mutig.
Seid frech.
Seid originell.
Egal was.
Aber fordert mich ...

Ich laufe. Oder: Wer zum Teufel braucht rhetorische Fragen?

Ich! Ich brauche rhe­to­rische Fra­gen. Rhe­to­ri­sche Fra­gen sind, abge­sehen von der recht­schrei­beri­schen Prob­le­matik, eine feine Sache. Ich liebe rhetorische Fragen. Mehr noch: Ich beantworte sie.

Zugegeben – das ...

Unplattbar! Oder: Ich kaufe mir Sorgenfreiheit und Sicherheit

Mein Fahrrad hat eine lethargische Einstellung zum Bremsen. Da zeigt es keinerlei Enthusiasmus und wo es sonst ebenso klaglos wie fleißig mit­macht, ar­bei­ten die Bremsen nur mit gebremstem Elan und erheb­li­chem ...

Der Unterschied. Oder: Realität ist eine formbare Größe

Die Story glänzt mit losen Enden, steckt voll un­glaub­würdiger Zufälle und logischer Brüche, ist über weite Stre­cken langweilig und geprägt von der stän­di­gen Wiederholung eintöniger Hand­lun­gen. Aber eins muss man dem ...

Vorsicht, Glühhühnchen!

Ich wohne auf dem Land, und ich lebe gerne da. Das Land­leben hat wirklich viele Vorteile. Es hat eigentlich nur einen großen Nachteil: Auch die Hüh­ner wohnen auf dem Land.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich mag Hühner, und ...

"Sie haben keine neuen Nachrichten!" oder: Die Inkubationszeit der Verzweiflung

Im Januar 1505 schließt Philipp der Schöne mit Franz von Taxis einen Vertrag über die Einrichtung einer Postverbindung zwischen den wichtigsten euro­päi­schen Königshäusern. Franz von Taxis sichert zu, dass Briefe von Brüssel innerhalb von ...

Deadline! Oder: Wie man den allerersten Blog-Eintrag schreibt

Ich habe jetzt einen Blog. Genau ge­nom­men habe ich ihn schon län­­ger. Es steht nur noch nichts drin. Aber ich freue mich sehr darauf, dem­­nächst, bald, in allernächster Zukunft, den ers­ten Blog-Eintrag zu ...